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Grüne Jülich 
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„Grüne Hand“ - Aktion (Mai 05)

Rückblick: Grüne Jugend wiederholt „Grüne Hand“ - Aktion

Die Grüne Jugend Düren wiederholt am Samstag, 20.5. ihre „Grüne Hand“- Aktion in Düren in der Kölnstraße. Bei dieser Aktion sind Passanten, insbesondere Jugendliche dazu eingeladen sich mit einem Handabdruck auf einem Transparent zu verewigen und dazu einen Spruch für eine offene multikulturelle Gesellschaft und gegen Rechtsradikalismus und Intoleranz aufzuschreiben. Bereits am letzten Wochenende warb die Grüne Jugend mit dieser Aktion für die Stärkung von Demokratie und einer offenen Gesellschaft. „Dass auch Vertreterinnen und Vertreter der Jungen Liberalen und der Jungen Union der Einladung zur Teilnahme gefolgt sind, demonstriert die Einigkeit, die herrscht, wenn es darum geht für die Grundwerte unserer Gesellschaft einzustehen.“, freut sich Peter Zentis, Sprecher der Grünen Jugend. „Dies ist ein wichtiges Signal insbesondere an junge Wähler, die enttäuscht sind von unserem politischen System. Unter dieser Zielgruppe versuchen rechtsextreme Parteien mit populistischen Lügen auf Stimmenfang zu gehen.“, ergänzt Vorstandsmitglied Vanessa Buntenbroich. „Die Erfolge der rechtsextremen Parteien bei den Kommunal- und Landtagswahlen im letzten Jahr haben gezeigt, wie weit rechtsextremes und fremdenfeindliches Gedankengut in Deutschland verbreitet ist. Rechtsextremismus ist ein dauerhaftes Problem: es ist uns einfach zu wenig, wenn es nur alle paar Monate mal im Zentrum des öffentlichen Interesses steht! Um dagegen anzugehen muss informiert werden und jedem die Gelegenheit gegeben werden, eigene Erfahrungen mit dem vermeintlich Fremden zu sammeln.“, erläutert Vanessa Buntenbroich die Position der Grünen Jugend. Diese Verantwortung zur Information möchte die Grüne Jugend auch über die bevorstehende Wahl hinaus wahrnehmen.
Wie wichtig der Kampf für Demokratie und Toleranz ist, davon konnte sich die Teilnehmer der Aktion ein eindrucksvolles Bild machen, als sie im Anschluss an die Aktion spontan gegen die NPD demonstrierten, die ihren Stand auf dem Kaiserplatz aufgebaut hatte. „Mit ihrer gewaltbereiten und antidemokratischen Einstellung haben diese Menschen in keinem Parlament etwas verloren!“, meint Philipp Opladen Geschäftsführer der Grünen Jugend. „Wir hoffen im Rahmen unserer Aktion gerade potentielle Nicht- und Protestwähler zur Stimmabgabe für eine demokratische Partei bewegen zu können, damit uns sächsische Verhältnisse erspart bleiben.“